Der Gottesdienst

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In der Sakristei

Tradition und Bedeutung

Heutige Gsmöglichkeiten

Seite 2: Das Sakristeigebet

Tradition und Bedeutung der gemeinsamen Vorbereitung auf den Gottesdienst in der Sakristei

Der Name Sakristei kommt von Sekretarium, was "abgesonderter Raum" bedeutet. Traditionell ist es ein Nebenraum des Kirchsaales, in dem die Elemente (Brot und Wein) für das Abendmahl, die Abendmahlsgeräte (Vasa sacra), die Kerzen, die Kleidung der Priester und die Tücher sicher aufbewahrt wurden. Früher lag dieser Raum in der Nähe der Eingangstür.

Die Priester und andere Personen, die den Gottesdienst mitgestalteten, trafen sich hier, um die liturgischen Gewänder anzuziehen.

Letzte Vorbereitungen und Absprachen zwischen den am Gottesdienst Mitwirkenden wurden getroffen, Kerzen wurden angezündet - eine Kerze, die während der Messe in der Sakristei brannte und andere, die man beim feierlichen Einzug vorantrug.

Man stimmte sich mit einem Gebet auf den Gottesdienst ein.

Weiter: Gestaltung der gemeinsamen Vorbereitung in der Sakristei

Anregungen und Alternativen

In neueren Büchern zur Gottesdienstgestaltung findet man kaum noch Vorschläge für solche Rüsthandlungen und "Rüstgebete vor dem Gottesdienst"

Vorausgehende Besinnung auf den Gottesdienst ist wichtig für die Atmosphäre im Gottesdienst!

Eine Einstimmung auf den Gottesdienst in einem gesonderten Raum und letzte Absprachen (wenn mehrere Personen das gottesdienstliche Geschehen mitgestalten) haben durchaus ihre Funktion, die durch die Vorbereitungsgebete der versammelten Gemeinde im ersten Teil des Gottesdienstes nicht grundsätzlich ersetzt werden können.

Besonders, wenn meditative Elemente den Gottesdienst prägen, ist eine solche vorausgehende Besinnung wichtig, denn die Kraft und Konzentration, die man daraus schöpft, überträgt sich auf die Mitfeiernden - genauso wie persönliche Hektik und Fahrigkeit unweigerlich ihre negative Wirkung haben.

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, die vornehmlich im Bereich Gruppendynamik und Schule durchgeführt wurden, belegen eindrucksvoll, wie sich eine meditative Einstimmung von Gruppenleitern positiv auf die Gruppenatmosphäre auswirkt.

Gestalten mehrere Personen in besonderer Weise den Gottesdienst bzw. die Heilige Messe, so wächst durch letzte Absprachen und die gemeinsame Einstimmung in der Sakristei innere Ruhe, Sicherheit und das Gefühl der Verbundenheit.

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