Der Gottesdienst

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Sakristeigebet

Einstimmung auf den Gottesdienst

Gebet in der Sakristei

Sakristeigebet - Beispiele

Seite 1: Gestaltungsmöglichkeiten

Bitten um Gottes Beistand / Das gemeinsames Gebet verbindet die Akteure miteinander vor Gott!

Die in der Sakristei Versammelten können ein kurzes Gespräch über ihre Befindlichkeiten und Anliegen bezüglich des bevorstehenden Gottesdienstes führen und die Ergebnisse dann im Gebet zusammenfassen.

Mit diesem Gebet tragen Sie Ihre Befindlichkeit vor Gott und bitten um seine Nähe und Beistand. Darüber hinaus hat dieses Gebet die Funktion, dass es Ruhe und Besinnung spendet und die Akteure im Angesicht Gottes verbindet.

Bereitet sich eine Gruppe in der Sakristei vor, so sollte dieses Gebet nicht grundsätzlich von den Geistlichen erwartet werden - jeder / jede darf es sprechen und sollte dazu ermutigt sein. So wird schon zu Beginn das gleichberechtigte Miteinander deutlich.

 

Ein Gebet genügt zur geistlichen Vorbereitung!

Mancherorts ist es fester Brauch, dass vor dem Gottesdienst in der Sakristei eine kleine Andacht für Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen der Gemeinde und Mitglieder des Presbyteriums gehalten wird - unabhängig von ihrem Mitwirken im jeweiligen Gottesdienst. Dieser Brauch ist eher fraglich, denn er hebt einige Personen grundsätzlich aus der gottesdienstlichen Gemeinschaft heraus.

Weiter: Beispiele für Sakristeigebete

 

Vorlagen für Sakristeigebete

Das Sakristeigebet kann die Situation der in der Sakristei Versammelten vor Gott bringen, z.B.:

„Großer Gott, wir möchten deine frohe Botschaft weitergeben; wir haben Sprechmotetten und ein Spielstück eingeübt und sind unsicher, ob unser Anliegen verstanden wird. öffne du die Herzen der Menschen; sei du mit deinem guten Geist dabei, hilf, dass unser Anliegen gelingt. Amen.“

 

Es kann die Situation der gottesdienstlichen Gemeinde aufgreifen, z.B.:

„So viele Menschen sind gekommen, Gott, um dein Wort zu hören, mit dir zu sprechen und dich zu loben. Wir sind dankbar, dass es doch so viele Menschen gibt, denen Gottesdienst wichtig ist. Manche dieser Menschen sind sehr einsam, andere leben in großer Sorge um ihre Gesundheit. Lass uns eine Gemeinschaft sein, in der man spürt, das wir füreinander da sind, weil du uns nicht allein lässt. Amen.“

 

Es kann sich auf die Aussage des Sonn- oder Feiertages oder auf das Thema des Gottesdienstes beziehen, z.B.:

„An diesem Ostersonntag wollen wir jubeln, lebendiger Gott. Viele Wochen lang haben wir das Halleluja nicht gesungen, nun soll es neu erschallen. Gib du uns, die wir hier als Chor zusammengekommen sind, um den Gottesdienst mitzugestalten, die Kraft und die Stimme, dass man uns die Freude über die Auferstehung Jesu anmerkt und ‘anhört’. Lass die Funken der Freude überspringen. Danke, dass du da bist. Amen.“

 

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