Der Gottesdienst

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Rüstgebet / Allgemeine Beichte / Sündenbekenntnis / Eingangsgebet

Wo hat dieses Gebet seinen Platz im Gottesdienstablauf?

Wann betet man das Rüstgebet?

Seite 1: Geschichte & Bedeutung

Seite 3: Rüstgebet entfalten

Zur Stellung

An welcher Stelle im Gottesdienst hat das Rüstgebet seinen liturgisch dramaturgisch sinnvollen Ort?

Dieses Sündenbekenntnis ist liturgiegeschichtlich gesehen vielen Wandlungen unterzogen. Es wurde in der Sakristei gesprochen oder beim Einzug oder erst an den Stufen zum Altar.

Die evangelischen Agenden und katholischen Messbücher stellen das Rüstgebet nun als Eingangsgebet bzw. Bußakt hinter das Eingangslied und den Eingangspsalm.

 

Ganz zu Beginn ist es ein Vorbereitungsgebet!

Das Rüstgebet kann auch ganz zu Beginn der gottesdienstlichen Feier stehen. Wird der Gottesdienst mit dem allgemeinen Sündenbekenntnis eröffnet, dann ist es das aus der Sakristei in den Gottesdienstsaal verlegte Vorbereitungsgebet - unter Einbeziehung aller Anwesenden. Diesem Eingangsgebet folgen dann das Eingangslied und der Eingangspsalm.

 

Nach der Predigt ist es ein öffentliches Schuldbekenntnis!

Es ist möglich, das Rüstgebet im Eingangsteil auszulassen und es erst nach der Predigt oder am Anfang des Abendmahlteiles als „Offene Schuld“ (d.h. öffentliches Schuldbekenntnis) zu sprechen. Dann hat es den Charakter einer öffentlichen, allgemeinen Beichte und drückt aus: 

"Die Predigt hat die Erkenntnis unserer Schuld und den Glauben an die Gnade Gottes gefördert - nun finden wir die Worte, mit denen wir die Kluft zwischen uns und Gott sowie zwischen uns und den Mitmenschen aufgeben."

 

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