Der christliche Gottesdienst

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1. Eröffnung

Glocken

Einzug

Eingangsmusik

Eingangslied

Gruß

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Kyrie eleison

Gloria Lobgesang

Tagesgebet / Amen

2. Verkündigung

Schriftlesung

Halleluja

Wochenlied

Evangelium

Glaubensbekenntnis

Lied vor Predigt

Predigtext

Predigt

Kanzelliturgie

Lied nach Predigt

3. Solidarität

Abkündigungen II

Kollekte / Dankopfer

Fürbitten

Vaterunser

4. Sendung

Abkündigung III

Sendung

Segen

Musik / Nachspiel

nachher

Impressum

© Dipl.-Päd. Pfarrer Frank Maibaum frank-maibaum.de

 

Lied nach der Predigt

Die Liturgiegeschichte des Predigtliedes

Das Predigtlied im Rahmen des Gottesdienstes

Das Predigtlied gestalten

 

Die liturgische Bedeutung des Predigtliedes

Die protestantischen Gottesdienstordnungen achten darauf, dass sich Wortteile und Gemeindegesang abwechseln. Neben dem Wochenlied (Graduallied / Hauptlied) ist es das Lied nach der Predigt, bei dem die Gemeinde ausführlich singt.

Das Lied nach der Predigt ist nicht festgelegt, sondern wird von der Predigerin / dem Prediger ausgesucht, denn es soll zur Predigt passen. Es heißt daher auch Predigtlied.

Inhaltliche Momente oder / und der Grundtenor der Predigt werden in diesem Lied im Anschluss an die Predigt noch einmal aufgegriffen.

Als Gemeindelied, das der Predigt unmittelbar folgt, kann es als „entfaltetes Amen“ verstanden werden, mit dem die Gemeinde die Predigt bestätigt.

Weiter: An welcher Stelle steht das Predigtlied?

 

 

Wann wird das "Lied nach der Predigt" gesungen?

Dieses Gemeindelied schließt den Verkündigungsteil ab.

Folgen der Predigt andere Teile, die mit ihr in unmittelbarem Zusammenhang stehen, wie Stille, Meditationsmusik, Texte oder das Glaubensbekenntnis, so stehen diese vor dem Lied.

Es kann sich folgende Reihenfolge ergeben: Predigt - Stille - Glaubensbekenntnis - Lied.

Vielerorts finden vor dem Predigtlied die Abkündigungen statt, und es wird während diesem Lied Dankopfer (Kollekte) eingesammelt.

Weiter: Das Predigtlied gestalten

 

 

Umgang mit dem Predigtlied und Alternativen

Instrumentalmusik oder Stille sind nach der Predigt angebracht; sie sollten jedoch dieses Lied, mit dem sich die Gemeinde noch einmal aktiv an der Verkündigung beteiligt, nicht ersetzen.

Man muss spüren, dass das Lied nicht nur eine Lücke füllt oder dem Prediger / der Predigerin eine Verschnaufpause ermöglicht; mehrere Strophen, textlich sorgfältig ausgewählt, sollten gesungen werden.

Es unterstützt den Verkündigungscharakter des Liedes, wenn sich Gruppen abwechseln (Männer mit Frauen, Kinder mit Erwachsenen, rechte Seite mit  linker Seite) und sich somit die Strophen gegenseitig zusingen oder wenn passende Bibelverse zwischen den Liedstrophen zitiert werden.

Wird zu diesem Lied das Dankopfer eingesammelt, so sollte die Kollektensammlung während einer längeren musikalischen Hinführung zum Lied geschehen, damit die Gemeinde ungestört singen kann, ohne während des Gesanges "mit einem Auge" auf den Klingelbeutel achten zu müssen.

 

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