Abkündigungen I
Informationen zum Gottesdienstverlauf - Gemeindenachrichten - Bekanntgabe
von Veranstaltungen
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der Abkündigungen
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Stellung - dramaturgischer Ort
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Ausgestaltung und Alternativen
Geschichte und Bedeutung der gottesdienstlichen Bekanntgaben
Was sind kirchliche bzw. gottesdienstliche Abkündigungen?
Abkündigungen,
auch Ansagen genannt, sind die Bekanntmachungen, die der Gemeinde im
Verlauf des Gottesdienstes mitgeteilt werden.
Durch die Abkündigungen erhält die anwesende
Gottesdienstgemeinde alle Informationen, die für das Gemeindeleben und aktuelle Zusammensein bedeutsam sind.
Zu den Abkündigungen zählen eine Vielfalt von Informationen wie:
-
die Hinweise zur Bedeutung, Geschichte und Besonderheiten des Tages und
des Gottesdienstes, den man nun gemeinsam feiert
-
die Bekanntgabe der Kollektenbestimmung
(= Welchem Zweck dienen die heutigen Geldsammlungen wie Dankopfer
im Gottesdienst und Sammlung am Ausgang) sowie Hintergrundinformationen zu den Empfängern der Geldspenden
-
die Bekanntgabe von Sammlungsergebnissen im letzten Gottesdienst und
Spenden seit dem letzten Gottesdienst
-
der Rückblick und Ausblick auf besondere Ereignisse in der Gemeinde, der
eigenen Kirche und auch der lokalen und weltweiten Ökumene
-
die
Bekanntgabe von Taufen, Beerdigungen, Trauungen (Amtshandlungen), die
Nennung der verstorbenen Gemeindeglieder und der eingereichten
Aufgebote mit der Bitte, für die entsprechenden Personen zu beten (sie werden der Fürbitte empfohlen).
-
die Hinweise auf Gemeindeveranstaltungen
(und auch anderer Veranstaltungen, die für die Gemeinde bedeutsam sind) sowie die Einladung zu folgenden Gottesdiensten.
Abkündigungen sind seit dem Urchristentum fester
und unverzichtbarer Bestandteil der Gottesdienste!
Es gehört zum Wesen des Christentums, dass man in
der Nachfolge Jesu Christi Anteil an Freude und Leid des Mitmenschen
nimmt. Die gottesdienstliche Gemeinde ist das Zentrum, an dem
Informationen über deren Leben und Erleben weitergegeben werden. Abkündigungen
gehören also ebenso in die Gottesdienste wie Gebete oder die Verkündigung des
Evangeliums.
Die Briefe des neuen Testaments enthalten
Informationen mit Abkündigungscharakter. Da die Briefe
geschrieben wurden, um in den gottesdienstlichen Zusammenkünften verlesen
zu werden, kann man folgern, dass schon in den Gottesdiensten des
Urchristentums besondere Ereignisse abgekündigt wurden.
Einen Aufruf zur
Kollekte und entsprechende Hintergrundinformationen finden
wir im 1.
Korintherbrief, Kapitel 16, 1-4. Im Kapitel 16 des
Römerbriefes wird die Gemeinde zum Beistand für eine
Glaubensschwester aufgefordert und gebeten, Grüße an verschiedene
Gemeindeglieder weiter zu geben. Über die Krankheit eines Mitbruders wird in
Philipper 16, 27 berichtet.
Zu Zeiten, als noch nicht Zeitungen, Rundfunk und
Fernsehen über Ereignisse vor Ort und in der Welt berichteten, waren die
täglichen Abkündigungen
in der Kirche die wichtigste zuverlässige Informationsquelle.
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